Die Geschichte der Stadt

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Entstanden am Fuße der Ria, verdankt Vannes den Römern die Grundsteinlegung der befestigten Stadt im Mittelalter. Am Ende des 14. Jahrhunderts wurde die Stadt zu einer der bevorzugten Residenzen der Herzöge der Bretagne. Die Erweiterung der Burgmauern von Vannes bis zum Hafen verdoppelte seine gesamte Oberfläche.

Innerhalb der Stadtmauern, werden die engen Gassen rund um die Kathedrale, die im 15. Jahrhundert  rekonstruiert wurde, von vielen Fachwerkhäusern geprägt. Diese "Stadt aus Holz" gibt mit der "steinernen Stadt" der klassischen Zeit ein vollkommendes Bild. Der Seehandel erlebte damals  seinen Höhepunkt; der Hafen wurde durch neue Hafenbecken erweitert.

Obwohl im 19. Jahrhundert die maritime Tätigkeit  zusammenbrach, erhielt  im Jahre 1860 bis 1870 die Präfektur von Morbihan neue öffentliche Gebäude und erfuhr ein Wiederaufleben durch die Aktivität der Eisenbahn und die Installation zweier Regimenter.

Einige Monumente

Les Lavoirs

Diese zwischen 1817 und 1821 errichteten Waschhäuser sind eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Vannes. Die Wäscherinnen fanden hier unter den Holzgalerien Schutz vor dem Wetter, um ihre Wäsche in der Marle zu waschen. 2006 wurden die Waschhäuser restauriert. Hier befinden Sie sich am Fuße der Bastion de la Garenne aus dem 17. Jh., die als letztes Element der städtischen Ver teidigungsanlagen errichtet wurde. Auf seiner Terrasse konnten große Ar telleriegeschosse aufgestellt werden. Die angrenzenden Gärten “à la française” dienen heute als Freilichttribüne für die zahlreichen Umzüge und Feierlichkeiten
in Vannes

Das Haus von “Vannes et sa femme”

Auf der Ecke eines Fachwerkhauses sind die beiden Figuren Vannes et sa femme (Vannes und seine Frau) ein beliebtes Fotomotiv. Früher dienten sie wahrscheinlich als Firmenschild und wurden im 19. Jh. von den Bewohnern Vannes umbenannt. Ein bisschen höher befindet sich unter dem Dach zusätzlich eine Statue von Franz von Assisi.

Rathaus

In diesem Viertel angekommen ändert sich die Atmosphäre grundlegend. Breite Straßen, Bürgersteige und Gebäude, die entsprechend des Stils des 19. Jh. ordentlich aufgereiht nebeneinander stehen. Das Rathaus wurde zwischen 1881 und 1886 gebaut und stellt eine kleinere Kopie des Pariser Rathauses mit seiner reich verzierten Fassade dar, die das Prestige des Gebäudes und der Stadt symbolisieren. Die Räume im Inneren sind wie die Fassade reich verzier t, besonders hervorzuheben sind die breite Haupttreppe und das bunte Glasfenster, welches die Hochzeit von Anne de Bretagne mit dem französischen König Charles VIII 1491 darstellt

Die Kathedrale St Pierre

Wieder aufgebaut im 12. Jh. auf den Ruinen des hier früher stehenden Gebäudes vereint die Kathedrale verschiedene Stile in sich. Der älteste Teil ist ihr romanischer Glockenturm aus dem 13. Jh. während die Fassade im neogotischen Stil aus dem 14. Jh. stammt. Das Längsschiff und der Chorraum stammen aus dem 15. Jh., das Querschiff wurde im 16. Jh. ausgebaut und 1536/37 fügte man die Kapelle des heiligen Sakramentes hinzu. In diesem Rondell (Renaissancestil) befindet sich auch das Grab des spanischen Dominikanermönches St Vincent de Ferrier, der 1419 in Vannes starb und 1456 heilig gesprochen wurde.

Porte St Vincent Ferrier

Zu Beginn des 17. Jh. errichtet, wurde das Tor von St. Vincent nach seiner Zerstörung, im 18 Jh. wieder aufgebaut. Seit 1840 ist es das Zentrum einer Gebäudereihe, die einen Halbkreis um den lebhaften Place Gambetta bildet. Unter der Statue von St. Vincent Ferrier, dem Schutzheiligen von Vannes, ist das Wappen mit dem Hermelin, Symbol der Bretagne, gekrönt von drei Türmen, abgebildet. Diese Türme symbolisieren die befestigte Stadt und sind von zwei Windhunden eingerahmt, welche die Bretonen 1532 dem französischen König Francois II geschenkt haben, als dieser in Vannes weilte.

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